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Produktbilder auf Amazon 

Auf vielen Kanälen ist Content Marketing bereits seit Jahren eine selbstverständliche Kommunikationsstrategie, um Zielgruppen mit wertvollen und relevanten Inhalten zu erreichen und auf der Customer Journey zu begleiten. Dabei wird die Darstellung des visuellen Contents immer relevanter, da potenzielle Kunden immer weniger lesen möchten und Online-Shopper immer schneller einkaufen. 

Für Seller bedeutet das: Die relevanten Produktinformationen und Verkaufsargumente müssen dem Kunden auf dem Silbertablett präsentiert werden. Dabei kommt es gerade bei der Darstellung der eignen Produkte zu Fehlern, welche möglicherweise auf den ersten Blick nicht danach scheinen, jedoch auf deine Conversion Rate, Bewertungen und deine Retourenquote erheblichen Einfluss nehmen können. 

Im Folgenden nennen wir dir 5 Fehler, die sehr häufig bei der Erstellung von Produktbildern vorkommen und wie du diese vermeiden kannst. 

1. Kaufintensionen mit hohem Suchvolumen werden nicht beachtet 

Werden relevante Produkteigenschaften wie z.B. wasserdicht, BPA frei oder vegan nicht offensichtlich dargestellt, kann das zu einer Zielgruppenverkleinerung führen, da potenzielle Kunden mit genau dieser Kaufintension nicht abgeholt werden. Der potenzielle Kunde wird höchstwahrscheinlich zu einem Konkurrenten abspringen und ein Produkt wählen, welches die gesuchten Produkteigenschaften auf den ersten Blick präsentiert. 

Was sollte demnach optimiert werden? 

Die relevanten Informationen sollten im Idealfall direkt auf dem Hauptbild und über dem Titel aufgegriffen werden können. Auf dem Hauptbild ist der Seller durch Amazons Richtlinien limitiert, aber kann durch ein paar kleine Hacks dennoch die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Durch das Abbilden der Verpackung auf dem Hauptbild bietet sich zusätzliche Fläche, die für Informationen verwendet werden kann. Auch Badges ermöglichen das Unterbringen von wichtigen USPs. Allgemein sollte ein Hauptbild nie ein Schnappschuss, sondern sehr durchdacht sein! Haben wir das Interesse geweckt und den Klick gesichert, muss nun im Listing entsprechend auf die USPs eingegangen werden, um den Kunden zu überzeugen. 

2. Das Wecken von falschen Erwartungen 

Bei Produktbildern heißt es ganz klar: Ehrlichkeit währt am längsten! 

Denn werden die Erwartungen der Käufer nicht erfüllt, so führt das zu schlechten Bewertungen. Beispiele dafür könnten sein: 

  • Das zu starke Optimieren von Produktbildern, indem z.B. bei einer Kunstpflanze die Blätter dichter dargestellt werden als diese sind
  • Die Verwendung von Stockbildern, die nicht zutreffend bzw. nicht das eigentliche Produkt abbilden, indem z.B. beim Verkauf von Wimpernserum unrealistische Vorher-Nachher-Bilder verwendet werden

3. Unrealistische Darstellung von Farben oder Größenverhältnissen 

Die unrealistische Darstellung von Farben und Größenverhältnissen können aufgrund von einer falschen Informationsgrundlage zu schlechten Kaufentscheidungen führen. Durch diese können hohe Retourenquoten entstehen, die am Ende zu schlechten Zahlen in euren KPI-Dashboards führen. 

Daher sollte darauf geachtet werden, dass z.B. beim Verkauf eines Katzenbettes die Größe der Liegefläche dargestellt wird. Zusätzlich sind Hilfeleistungen mit Vergleichen oder Größentabellen zu empfehlen. 

4. Die Priorisierung von Nachhaltigkeit/Umweltfreundlichkeit vor den eigentlichen Produkteigenschaften 

Wird z.B. ein reines Basic Produkt wie Taschentücher verkauft, bei welchem die Verpackung nachhaltig ist, so sollte dies vor die eigentlichen Produkteigenschaften gestellt werden. Wird jedoch eine Fahrradtasche verkauft, ist dem potenziellen Käufer in erster Linie die Funktionalität des Produkts wichtig. Dieser wird die verschiedenen Fächer sowie Features beachten, welche z.B. wasserfest oder robust sein könnten. In diesem Fall sollte somit Nachhaltigkeit nicht pauschal vor Produkteigenschaften wie wasserfest oder robust gestellt werden, da Nachhaltigkeit in diesem Fall das „i-Tüpfelchen“ ist, aber nicht der ausschlaggebende Grund, weshalb der Kunde das Produkt kauft. Demnach muss der Kunde zunächst das Produkt verstehen und von den USPs, Eigenschaften, Features sowie Funktionen überzeugt werden. 

5. Keine Nähe zum Kunden im Produktfoto 

Wer sein Produkt ausschließlich blank abbildet, macht es dem potenziellen Kunden schwerer, die Größenverhältnisse sowie die Verwendung des Produkts vorzustellen. Dabei muss nicht immer zwingend ein Model zur Abbildung des Produktes verwendet werden. Um Nähe zu schaffen, reicht es bei vielen Produkten die Anwendung zu zeigen, indem die Hände mit im Bild sind. Gerade dies kann bei Basic Produkten wie z.B. einem Putztuch, Glasreiniger, Küchenzubehör oder einer Tastatur hilfreich sein, die nicht zwingend ein professionelles Model benötigen. 

Beachtest du diese Punkte bei der Contenterstellung deiner Produkte, wird das nicht nur deine Conversion Rate steigern, sondern auch zu positiveren Bewertungen, einer geringeren Retourenquote und schlussendlich zu zufriedeneren Kunden führen.  

Hast du Fragen zum Thema Content?

Melde dich gerne bei der Leiterin unseres Content Bereichs Romea Nass 

E-Mail: romea.nass@efly-amz.com

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