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Black Friday - Recap

„Planung ohne Ausführung ist meistens nutzlos –

Ausführung ohne Planung ist meistens fatal.“ 

– Willy Maurer

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir 4 Tipps zum Black Friday mit dir geteilt. Nun ist es geschafft – der Black Friday und der Cyber Monday liegen bereits hinter uns. Daher haben wir ein kleines Recap zusammengestellt und teilen unsere Learnings mit dir. 

Unsere Learnings:

Gute Vorbereitung & Planung sind der Schlüssel zum Erfolg

Das Wichtigste ist unserer Meinung nach eine frühzeitig ausgeführte Struktur und Planung, denn alleine der Tag „Black Friday“ lässt deine Umsätze nicht langfristig steigen. 

Da die CPCs zu dieser Zeit bekanntlich höher liegen, solltest du dir im Vorhinein genau überlegen, ob und mit welchen Produkten du gegen deine Wettbewerber konkurrieren kannst.

Stelle also frühzeitig sicher, dass deine Kampagnen gepusht sind und viele Ausspielungen generieren. Wenn du erst 2 Tage vor dem Black Friday damit anfängst, wirst  du mit ziemlicher Sicherheit keine hohe Ausspielung generieren und somit schlechter ranken als deine Wettbewerber.

Geheimtipp:

Winterartikel können schon im Sommer vom Preis stark erhöht werden, um am Black Friday einen besseren Durchschnitt und höheren Rabatt zu erzielen, was genauso von Vorteil für das folgende Weihnachtsgeschäft ist.

Da Amazon immer den durchschnittlichen Preis der letzten 90 Tage nimmt, kann so der eigentlich passende Preis am Black Friday angeboten werden. Dadurch wirkt es wie ein höherer Rabatt und ein noch besseres Angebot für den Endkunden.

Die richtige Produktauswahl

Auch die richtige Produktauswahl ist entscheidend, da sich nicht alle für Black Friday Deals eignen. Amazon übernimmt hier aber bereits eine Vorauswahl für dich.

Erst danach kannst du aus den Produkten, die den Anforderungen entsprechen, diejenigen aussuchen, für die du Deals schalten möchtest. Hierbei solltest du unbedingt  beachten, wie deine Produkte vorher gelistet waren – auch im Vergleich zur Konkurrenz.

Deals auf deine Top-Seller-Produkte können den Umsatz zusätzlich stark erhöhen. Sei bei deiner Auswahl aber auf jeden Fall realistisch, denn nur so kannst du dir Unmengen an unnötigen Ausgaben sparen.

Kenne deinen Lagerbestand

Bei einem guten Angebot steigt auch die Nachfrage, weshalb der Lagerbestand zu jeder Zeit aktualisiert und überprüft werden muss.

Viele Bestellungen und tolle Zahlen sind im ersten Moment super. sobald der Lagerbestand jedoch knapp wird und im worst-case die Produkte out-of-stock gehen, können keine Verkäufe mehr stattfinden. Im Fall von FBA können Produkte, die am Black Friday out-of-stock gehen, auch nicht rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft eingelagert werden. Daher muss der Lagerbestand übergreifend für das gesamte vierte Quartal geplant und frühzeitig an Amazon versendet werden.

Blitzprodukte, 7 Day Deals oder doch Coupons?

Deals können sich extrem positiv auf das Kaufverhalten auswirken, da Käufer am Black Friday auf spezielle Angebote warten und auch gezielt nach diesen suchen. 

Auch für die Deals gilt: der frühe Vogel fängt den Wurm. Vor allem 7 Day-Deals und Blitzprodukte musst du frühzeitig einreichen, denn Amazon bietet hierfür nur ein bestimmtes Zeitfenster an. Wenn du dieses also verpasst, hast du deine Chance auf 7 Day Deals und Blitzprodukte verspielt. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Blitzdeals nur für wenige Stunden ausgespielt werden und du nicht selbst bestimmen kannst wann genau das geschieht – denn das übernimmt Amazon für dich. Im schlimmsten Fall werden diese mitten in der Nacht ausgespielt und nicht zur Prime Time. 7 Day Deals hingegen laufen eine ganze Woche lang. 

Zudem musst du für diese Optionen gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise eine bestimmte Anzahl an Bewertungen und Sternen. 

Achtung: 

Es ist äußerst wichtig, dass du nach der Einreichung deiner Deals nochmal überprüfst, ob diese auch von Amazon genehmigt und ausgespielt werden. Es wäre nicht nur ärgerlich, weil du hierfür bezahlt hast sondern auch weil dann am wichtigsten Tag deine Deals nicht angezeigt werden, worunter auch deine Umsätze leiden werden.

Geheimtipp

Solltest du keine 7 Day Deals oder Blitzangebote schalten können oder wenn du zu spät dran bist, kannst du auch kurzfristig Coupons erstellen. Diese können noch am selben Tag eingerichtet werden und die Genehmigung von Amazon geht hier um einiges schneller. Mit dieser Option hast du die Möglichkeit, trotzdem noch mit deinen Angeboten aufgelistet zu werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Coupons auch in den SDA Kampagnen angezeigt werden.

Budgetierung

Mit der passenden Wahl der Tagesbudgets erreichst du eine ganztägige Ausspielung der Werbung und somit der Produkte. Grenzt du dich hierbei ein gehen potenzielle Umsätze verloren.

Nach unseren Erfahrungen bietet sich eine Erhöhung um die dreifache Menge des Standards an. Bestenfalls kombinierst du die Kampagnen mit Budgetregeln für Sponsored Product Ausrichtungen, sodass nur gut laufende Kampagnen Reichweite generieren.

Ebenso ist eine Vorab-Identifizierung der Top-Performer und schlecht performenden Ausrichtungen sinnvoll, da diese erwiesenermaßen besser bzw. schlechter konvertieren und dies am Black Friday nicht anders ist.

Unsere Learnings im Überblick

  1. Fange frühzeitig an! 
  2. Sorge für ausreichend Lagerbestand!
  3. Kontrolliere, ob deine Deals auch ausgespielt werden!
  4. Fokussiere dich auf bereits gut laufende Produkte! 
  5. Kenne deine Konkurrenz und deren Produkte!
  6. Treffe eine realistische und sinnvolle Produktauswahl!
  7. Nutze die Black Friday Vorbereitung für das Weihnachtsgeschäft!

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