Amazon DSP (Demand-Side Platform) ist Amazons programmatische Werbeplattform — für Display-, Video- und Audio-Ads auf und außerhalb von Amazon. Aus über 150 betreuten Marken haben wir klare Erkenntnisse, wann DSP sich rechnet und wann nicht.
Ab welchem Budget lohnt Amazon DSP?
Klare Antwort: Ab 30.000 € monatlichem PPC-Budget wird DSP wirtschaftlich interessant. Unterhalb dieser Grenze ist die operative Komplexität zu hoch für den zusätzlichen Impact. Warum? DSP erfordert dedizierte Attribution (AMC), separate Kampagnen-Strategie und meist einen Managed-Service-Partner. Bei geringen Budgets fressen diese Overheads den Uplift auf.
Die 3 stärksten DSP Use-Cases
- Retargeting von Warenkorb-Abbrechern: DSP kann Nutzer wieder ansprechen, die Warenkörbe abgebrochen haben — oft mit ROAS 5-8x
- Lookalike-Prospecting: Neue Zielgruppen basierend auf Bestandskunden-Profilen finden (In-Market-Audiences von Amazon)
- Video-Advertising in OLV/CTV/Streaming TV: Reichweitenausbau über Fire TV und Twitch für Brand-Building
Was ist Amazon Marketing Cloud (AMC)?
AMC ist Amazons datenschutz-freundliche Datenreinraum-Lösung für Cross-Channel-Attribution. Ohne AMC misst du DSP-Effekte isoliert — mit AMC siehst du z.B.: Wie hoch ist der Umsatz-Uplift wenn ein Kunde SOWOHL PPC UND DSP sieht? Kritisch für saubere Media-Mix-Optimierung — deshalb kommt bei uns keine DSP-Kampagne ohne AMC-Attribution.
Häufige Fehler bei DSP-Start
- Zu geringes Budget: Unter 30k€ pro Monat funktioniert DSP selten wirtschaftlich
- Keine Attribution: Ohne AMC misst du nicht was DSP wirklich bringt
- Copy-Paste von Google Display: Amazon-DSP hat komplett andere Zielgruppen-Logik
- Zu breit ausgesteuert: Ohne klare Audiences verpufft das Budget
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